Mundart-Scrabble in (kur-)pfälzer Dialekt                          

von Lothar Haarmann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Als passionierter Scrabbler und Mundartdichter und –sänger in (kur-)pfälzer Dialekt, siehe www.hoischämool..de , kam ich auf die Idee, ein „Mundart-Scrabble“ zu gestalten, et voilà – da isses!

Sensationelles vorweg:  Sebastian Herzog, der Scrabble-Verantwortliche der ZEIT, teilte mir mit, dass er im Herbst einen Artikel zu meinem Mundart-Scrabble bringen wird! Und siehe da hier ist nun der Artikel.

 

Schon das Unterbringen des Ausgangsfeldes war recht kompliziert – verwenden wir doch in unsra Schbrooch (unserer Sprache) sehr viele Ä-Buchstaben, v.a. bei Endungen könnte man zwar auch ein E verwenden, aber gesprochen hört sich das eben doch mehr als ein Ä an; daher brauchte ich auch alle Blanko-Steine! Mangels Mundart-Duden, der hoffentlich nicht kommen mag, aber wer weiß, vielleicht bringe ich einen auf den Weg, nicht ohne Mithilfe versierter(er) Wort-Akrobaten wie z.B. Sebastian Herzog von der ZEIT. An deren Sommer-Scrabble nehme ich zwar seit Jahren mit bescheidenem Erfolg teil, doch seit es im Internet einige Scrabble-wordfinder gibt hat das leider etwas an Attraktivität eingebüßt. Aber da es für Dialekte ganz sicher keine Internet-Hilfe gibt und, s.o., kein Mundart-Duden zur Verfügung steht, hat ein solches Scrabble einen sehr besonderen Reiz! Mal sehen, was die Scrabble- und Internet-Gemeinde daraus macht…

Wie gesagt, die auf dem Feld liegenden Wörter waren mit den vorhandenen Buchstaben schon nicht einfach zu finden (daher auch mein Vorschlag an eventuelle Interessenten, ein kur-pfälzer Scrabble zu kreieren: mindestens zehn Ä-Buchstaben!). Vor dem größten Problem stand ich am Ende, mit den übriggebliebenen Steinchen für das Bänkchen sieben Buchstaben zu finden, mit denen man auch ein Wort bilden kann! Doch plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen – ein nahezu unglaubliches Punkte-Ergebnis war gefunden! Mehr will ich dazu nicht verraten, weil dann die Lösung zu leicht ist – wobei, ich bin mir sicher, routinierte Scrabbler werden gar nicht lange brauchen (wie z.B. auch der oben erwähnte Sebastian Herzog, dem ich mein Mundart-Scrabble zukommen ließ; er hat allerdings tatkräftige der (kur-)pfälzer Schbrooch mächtige Hilfe! Doch noch ein kleiner Hinweis: auch ohne eine/n        (Kur-)Pfälzer/in an der Seite ist die Lösung erreichbar. So, nun aber genug der Hilfe, jetzt fühle sich jeder Scrabble-Fan (v.a. kurpfälzer Provenienz) gefordert, animiert etc., mir seine Vorschläge zukommen zu lassen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Leider fehlen mir die finanziellen Resourcen, ZEIT-ähnliche Preise auszuloben. Aber ich „stifte“ fünfmal je zwei Freikarten * für einen der nächsten Auftritte eines aufstrebenden Mundart-Poeten und –Sängers für seine abwechlungsreiche Veranstaltung, nadiarlisch (natürlich) wohl ausschließlich möglich im (kur-)pfälzer Schbroochraum (Sprachraum), also Pfalz, Kurpfalz, Metropolregion Rhein-Neckar sowie angrenzende Gebiete – es sei denn, man hat in seiner Nähe große, interessierte, unserer Sprache mächtige „Einwanderungsgruppen“ und findet auf diesem Wege eine Möglichkeit, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu bekommen!
Hilfreich sind bestimmt auch meine Hinweise und Erklärungen auf www.hoischämool.de. Darauf findet man auch einige Texte, den „TRUMPel“-Text sogar mit hochdeutscher Übersetzung, dem „Übungswilligen“ ist also ein Weg geöffnet!

 

*Hinweis: Ein finanzieller Ausgleich für gewonnene Tickets (wie üblich entscheidet bei mehr als fünf richtigen Lösungen das Los!) ist selbstverständlich nicht möglich!! Auch Anfahrts- und Aufenthaltskosten sind nicht inbegriffen! Aber eine vergnügliche Reise in unsere schöne Region (Heidelberger Schloss und Altstadt, Mannheimer Schloss und Quadratestadt, Schwetzinger- Hambacher- etc. Schloss, bezauberndes Neckartal, das nahe Elsaß mit z.B. dem kleinen mit zwei Weltmeistern (!!) „bestückte“ Niederroedern undundund) lohnt sich auf jeden Fall!